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Bewusstheitsgruppe nach Christian Meyer

Bewusstheitsübung

Von denjenigen, die meine Seminare besuchen, haben weit mehr als 100,

wahrscheinlich über 200 Menschen diese tiefe Transformation erlebt.

 

Christian Meyer über das spirituelle Erwachen 

in: "Ein Kurs in wahrem Loslassen"

 

 

Die Bewusstheitsübung unterscheidet sich von anderen 

Kommunikationsmodellen, wie z.B.; "ehrliches Mitteilen", Gewaltfreie Kommunikation, etc. dadurch,

dass eine weitere, tiefere Ebene erreicht wird, die SEINS Ebene.

Während so gut wie alle Modelle bei der 3. Ebene aufhören, geht die Bewusstheitsübung bis in die

4. Ebene der SEINS Erfahrung / Spirituelles Erwachen hin.

 

 

1.GEDANKEN

2.KÖRPERWAHRNEHMUNGEN
3.GEFÜHLE

---------------

4.tiefere SEINS Ebene:

   Frieden, Liebe, Stille, SEINS Erfahrung,

   Unendlichkeit, Glückseligkeit

 


In einer Bewusstheitsgruppe werden abwechselnd diese sechs Übungen angeleitet , die alle 

das spirituelle Erwachen fördern :


1. Bewusstheitsübung


Die Bewusstheitsübung zählt zu den grundlegendsten und wirksamsten
Übungen. Sie besteht aus vier
Schritten. Sie wird anfangs zu zweit, nach etwas Routine auch alleine
durchgeführt. Die Dauer der Übung beträgt 30 Minuten. Anfangs ist es
eine Partnerübung, es gibt den „Übenden“ und den „Begleiter“, wobei der
„Begleiter“ genauso übt, da er dadurch lernt, sich, wenn er die Bewusstheitsübung

alleine macht, selbst gut begleiten zu können.


Die Übung beginnt mit der Frage an den Übenden: „Wessen bist du dir jetzt
bewusst?“ Der Übende wird unterstützt, alle inneren Phänomene, die Gedan-
ken und Bilder, die Körperempfindungen und die verschiedenen Schichten der
Gefühle ohne Absicht und ohne zu urteilen wahrzunehmen. Er wird daran un-
terstützt, die Körperempfindungen nicht nur wahrzunehmen, sondern auch zu
spüren, die Gefühle auch wirklich zu fühlen und zu erleben, wie Gefühle zuneh-
men können, um dann auszuklingen.


Die Bewusstheitsübung bewirkt immense Stress-Reduzierung, innere Lö-
sung, Entspannung und Zentrierung. Bei regelmäßiger Übung wird diese
absichtslose, freie Wahrnehmung zur inneren gewohnheitsmäßigen Hal-
tung, es geschieht ein natürliches Gewahrsein und gleichzeitig ein Fühlen,
man verweilt leichter in seiner inneren Mitte und kann ganz und gar lebendig sein.

 

Durch die Gleichzeitigkeit von Entspannung und fühlen
wächst die Affekttoleranz immer mehr, Gefühle verlieren ihre Bedroh-
lichkeit und die negative Wirkung auf das vegetative Nervensystem, die
dann auftritt, wenn Gefühle chronisch verdrängt werden.


Die Stress-reduzierende Wirkung und die positiven Effekte auf Herztätig-
keit und Kreislauf wurden bereits wissenschaftlich belegt. (Patricia
Lüning-Klemm 2014; dieselbe 2015)


2. Tonübung


Die von Dipl.-Psych. Christian Meyer entwickelte Tonübung fördert die
emotionale Kompetenz, das ist die Fähigkeit, Gefühle ganz fühlen zu kön-
nen, ohne das Gefühl auszuagieren, sodass sich ein Gefühl vollständig und
auf einer tieferen Ebene lösen kann. Die Verdrängung von Gefühlen in-
folge der Angst vor der Unaushaltbarkeit ist der wesentlichste pathogene
Faktor.


Die Übenden sind eingeladen, einen Ton zu finden, der nur das Ausatmen be-
gleitet, sobald das natürliche Ausatmen endet, endet auch der Ton. Es ist ein
nach innen gerichtetes Tönen, das den Atem und die Muskulatur des Körpers
löst. Praktisch kann diese präventive, heilende und rehabilitative Übung im
Sitzen, Stehen oder Liegen durchgeführt werden.

 

Der Ton soll während des Ausatmens mehr wie von selbst geschehen,

als dass er absichtlich gemacht wird.
Von vielen Fachleuten wird die Entwicklung der emotionalen Kompetenz
gefordert, auch das Achtsamkeits-Training benennt dies, aber überall
fehlt es an konkreten Übungen, die diese emotionale Kompetenz entwickeln,
es bleibt beim sicherlich auch notwendigen mentalen Verstehen der Ge-
fühle.

 

Diese „Tonübung“ schließt diese Lücke und bewirkt dauerhafte in-
nere Lockerung, in dem Gefühle wirklich lösend ausgefühlt werden und
nicht im Körperlichen „stecken bleiben“.


3. Körperbewusstheitsübung


In der Körperbewusstheitsübung wird der Übende darin unterstützt, seinen
Körper, den eigenen Atem und die unterschiedlichen inneren Bewegungen und
Körperempfindungen ganz bewusst zu spüren.

 

Die Aufmerksamkeit richtet sich jeweils auf eine bestimmte Stelle im Körper, in der Druck, Anspannung,
Schmerz, besonders viel Bewegung oder auch Taubheit zu spüren ist. Es geht
darum, mit seiner ganzen Aufmerksamkeit diese Stelle wahrzunehmen ohne
etwas zu tun;

 

die Körperempfindungen zu spüren und zu beobachten, was sich
ohne eigenes Zutun an dieser Stelle vielleicht verändert; alles wahrzunehmen
ohne auftauchenden Impulsen nachzugehen.


Diese Übung hat große Ähnlichkeit mit der zentralen Wahrnehmungsü-
bung des Achtsamkeits-Trainings, ist aber wesentlich älter und stammt
schon aus der humanistischen Psychotherapie der Siebziger Jahre.


Diese Übung kann zeitlich sehr flexibel eingesetzt werden kann – man
kann sich 15-20 Minuten in sie vertiefen, sie in der Mittagspause für 5 Mi-
nuten durchführen oder sie zwischendurch für nur 30 Sekunden machen.


4. Polaritäts-Übung


In der Polaritätsarbeit wird mit inneren Konflikten gearbeitet, etwa:
• Ich hätte gerne eine neue Wohnung
Die neue Wohnung ist viel zu teuer
• Ich möchte eine andere Arbeit
Aber ich brauche die Sicherheit
• Ich würde gerne das machen
Aber das macht mir so viel Angst, dass ich
es lieber lasse


Anfänglich entsteht ein gedankliches Hin- und Her zwischen den beiden
Alternativen, der Polarität. Dann wird den Gefühlen Raum gegeben, die
vorher wegen der Angst vor der Unaushaltbarkeit nicht wahrgenommen,
sondern zusammen mit dem tieferen Dialog verdrängt wurden.

 

Es zeigt sich, dass Denken und Fühlen kein Gegensatz sind, sowohl Gefühle kön-
nen zugelassen werden, als auch das „zu-Ende-Denken“.
Diese Übung geht auf den deutsch-amerikanischen Gestalttherapeuten
Dr. phil. Leland Johnson zurück und wird seit Jahrzehnten von vielen Psy-
chotherapeuten und auch in psychosomatischen Kliniken erfolgreich an-
gewendet.

 

Man wird angeleitet, sich in beide inneren Positionen abwech-
selnd vollständig hinein zu versetzen und sie – auf zwei
gegenüberliegenden Stühlen – in einer Ich-Form und einer Du-Form zu-
einander sprechen zu lassen.

 

Nach dem längeren Dialog, in dem manch-
mal sofort eine Lösung entstehen kann, in dem aber immer die tieferen
Gefühle Raum gefunden haben, wechselt man auf eine dritte Position, be-
trachtet den Konflikt und die vielleicht gefundene Lösung aus einer ge-
wissen Distanz, aus einem weiteren Blickwinkel.

 

Die Wahrnehmung aus der größeren Distanz wird auf einer vierten und fünften Position

erweitert. Wenn man die Übung mehrfach, unterstützt von einem erfahrenen
Begleiter durchgeführt hat, ist es auch möglich. sie in einer reduzierten
Form mithilfe von Arbeitsblättern alleine zu praktizieren (siehe dazu:
Christian Meyer Ein Kurs in wahrem Loslassen [2016]).


5. Schmelzatmen-Arbeit


Die ebenfalls von Dr. phil. Leland Johnson entwickelte und seit 40 Jahren
bewährte Schmelzatemarbeit basiert auf folgendem Prinzip:

 

Körperliche Verspannungen entstehen aufgrund emotionaler Verdrängung und wer-
den verstärkt durch einen Teufelskreis von Erwartungen sowie durch ei-
nen fast automatischen Reflex:

 

Wenn der Mensch einen Schmerz oder eine Anspannung spürt, entsteht eine

nahezu automatische Reaktion des
Dagegen haltens und der zusätzlichen Anspannung es kommt also zum
gänzlich kontraproduktiven Versuch, sich vor dem Schmerz und der An-
spannung zu schützen.

Alle Physiotherapeut*Innen und Ärzt*Innen kennen das: Es gibt einen vergleichsweise

geringen Ursprungs-Schmerz, und um sich davor zu „schützen“, verspannt sich der Mensch dermaßen, dass
sich der Schmerz vervielfacht, entwickelt eine „Schonhaltung“. Dieser
kontraproduktive Reflex tritt ja oft sogar dann auf, wenn der Kranken-
gymnast durch Massage die Muskeln eigentlich lockern und lösen will.


Praktisch geht diese heilende Methode so: Man stellt sich, während man den
Atem ruhig und zentriert fließen lässt, vor, dass beim Einatmen – durch die
Nase oder den Mund – der Atem zu der Stelle der Anspannung fließt und die
Anspannung schmilzt, während beim Ausatmen – durch den Mund, teilweise
verbunden mit einem lösenden Ton – die gelöste und geschmolzene Anspan-
nung wegfließt.

 

Um sich der Anspannungen und ihrer Veränderungen deutlicher bewusst zu werden,

kann durch den Begleiter ein mäßig intensiver Druck
auf angespannte Körperstellen ausgeübt werden. (Wenn man alleine übt, hel-
fen Massagebälle und Faszien-Rollen.) Der Begleiter kann diesen Prozess mit
Worten unterstützen:


„Stell dir vor, dass der Atem beim Einatmen die Anspannung schmilzt, wie
morgens der sanfte Wind den Nebel auflöst oder die Frühlingssonne Schnee
und Eis zum Schmelzen bringt. Nach dem Einatmen atme durch den geöffne-
ten Mund aus und lass dabei die gelöste und geschmolzene Anspannung weg-
fließen. Mit jedem Atemzug. Einatmen – schmelzen... Ausatmen – wegfließen
lassen.....“


Der Schmelz-Atem kann jeweils so angepasst werden, dass sich der Ent-
spannungseffekt maximiert, da ein natürliches Bio-Feedback entsteht:
Wegen des konstanten Druckes kann ganz genau wahrgenommen wer-
den, welcher Atemzug die Anspannung reduziert und bei welcher Art von
Atemzügen diese Reduktion größer wird. Dadurch entwickelt sich sowohl
die Fähigkeit des lösenden Atems, als auch die Fähigkeit, sich in den
Druck und in den Schmerz hinein entspannen zu können.

 

Wenn sich die Verspannungen lösen, können die zugrunde liegenden Gefühle an die
Oberfläche kommen, deren Verdrängung ja die Ursache für die Anspan-
nungen ist. Deshalb ist das Lösen der Gefühle ein integraler Bestandteil
dieser Schmelzatem-Arbeit. Die Übung wird anfangs auf 5 bis 8 Minuten,
mit einer anschließenden Entspannungsphase von 3 bis 4 Minuten be-
schränkt und wird im Gesamtverlauf der Trainingsperiode verlängert.
Aufgrund der Wichtigkeit seien drei Effekte dieser außerordentlich wert-
vollen Übung noch einmal genannt:


• Der extrem leidvolle Reflex des quasi automatischen Dagegenhaltens
und Anspannens löst sich auf, zu Gunsten der Fähigkeit, sich in einen
Druck und unvermeidlichen Schmerz hinein zu entspannen, sodass
dieser sich lösen kann. Diese neue Haltung erweitert sich auch auf see-
lisch schmerzhafte Gefühle, wie Schmerz und Trauer.


• Die konkrete Lösung von Körperverspannungen ist das eine Ziel; die
langfristige Veränderung der inneren Haltung allerdings verbessert die
gesamte gesundheitliche Situation des Betreffenden, verringert Stress,
stärkt das Immunsystem, löst auch langfristige körperliche Verspan-
nungen und ist ein wesentliches Element der oftmals so schwierigen
Therapie chronischer Schmerzen.


• Diese positiven gesundheitlichen Effekte werden dadurch ermöglicht
und gefördert, dass der Patient, die Patientin, lernen, dass sie von innen
heraus selbst die Verspannungen lösen und die Schmerzen mindern kön-
nen, und nicht auf ein äußeres „behandelt werden“ beschränkt sind.

 

6. Bewegungsübung


In der Bewegungsübung werden dem Körper Bewegungen erlaubt, die
sich ohne ein aktives Tun von alleine einstellen. Es geht darum, sich den
Bewegungen zu überlassen, es geht um ein Geschehenlassen.


Die Übung beginnt in der Regel im Stehen. Anders als im Yoga oder Tai-Chi
geht es nicht um vorgegebene Bewegungen und Haltungen, sondern um ganz
individuelle Bewegungen.

 

Diese Bewegungsübung entstammt einer alten daoistischen Schule,

deren Überlegung folgende ist: Wenn schon die vorgegebenen
Bewegungen des Chi-Gong oder Tai-Chi so überaus wirksam für Körper und
Geist sind, um wie viel wirksamer sind dann die Bewegungen, die sich der Kör-
per selbst sucht.


Die Übung dauert ca. 20 oder auch 30 Minuten. Danach nimmt man sich
noch zehn Minuten Zeit im Liegen, in der nichts getan wird und der Kör-
per ganz still wird, aber die ganze innere Bewegtheit und Bewegung, das
Strömen und Vibrieren der Energie, sowie noch vorhandene innere Zu-
ckungen können weiterhin gespürt und geschehen lassen werden.

 

Ich leite die Bewusstheitsgruppe mittwochs um 18:00 Uhr

14 tägig jeweils an den ungeraden Wochen ONLINE an!

 

 

 

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